Die PCI wird meist als Ballondilatation einer Engstelle (Stenose) einer Herzkranzarterie mit Stent-Implantation (Einsetzen einer Gefäßstütze) durchgeführt. PCI bedeutet ursprünglich Perkutanous Coronary Intervention.

 

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Zur Verbesserung des Primärerfolgs wird in der Regel anschließend eine Gefäßstütze (Stent) eingesetzt. Der Stent ist ein feines Metallgeflecht, das zunächst komprimiert auf einen Ballonkatheter montiert ist und durch Entfalten des Ballons in der Engstelle exakt im entsprechenden Gefäßbereich entfaltet wird. Hierdurch werden die Ablagerungen, die nach alleiniger Ballondilatation wieder ins Gefäßinnere zurück fallen können, fest an der Gefäßwand gehalten und auch mögliche Einrisse in der Gefäßwand (Dissektionen) wieder fixiert. Das Akut-Ergebnis kann so entscheidend verbessert werden; ebenso sinkt die Komplikationsrate.

 

Ein möglichst optimaler Primärerfolg ist ein entscheidendes Kriterium für einen guten Langzeit-Verlauf. Die so genannte Restenose-Rate, also Rezidive mit erneuter Ausbildung von Stenosen an der gleichen Stelle (diese entstehen durch überschiessendes Wachstum der Gefässinnenhaut bei der Abheilung und durch Vernarbung innerhalb eines Zeitraums von 1 bis 6 Monaten), die u.U. eine erneute Dilatation erfordern, konnte so deutlich reduziert werden.